Der Goldbergsee

Der Goldbergsee

Im Frühjahr wollte ich einen Beitrag über die Brutsaison am Goldbergsee schreiben, jetzt ist es Herbst. Also kann ich gleich über das ganze Jahr schreiben.

Der Goldbergsee ist ein Hochwasserrückhaltebecken, fertiggestellt wurde er im Jahr 2009, Vogelschutzgebiet waren aber schon vorher die anliegenden Glender Wiesen. Das Gebiet beherbergt einige seltene und bedrohte Arten und ist auch für Zugvögel ein wichtiger Rastplatz.

Beobachtungsmöglichkeiten sind leider so gut wie gar nicht vorhanden, die Beobachtungsplattform erfüllt ihren Zweck nicht, trotzdem gibt es Plätze an denen man die Vögel beobachten kann.

Der See ist in drei Teile geteilt, im Vorderen ist meist sehr viel los, deshalb ist er für die Vögel kaum von Bedeutung. Im mittleren Teil ist schon deutlich mehr zu beobachten, vor allem im hinteren Bereich, an den auch der dritte Teil, der Biotopsee anschließt. Hier halten sich die meisten Vögel auf, meist aber in sehr großer Entfernung.

 

Die hübschen Haubentaucher sieht man fast immer, mir gefallen vor allem ihre roten Augen

Die kleinen Haubentaucher sitzen noch auf dem Rücken der Eltern

Mit den Jungen wird auch die Beute größer

Die Kleinen sind deutlich gewachsen, werden aber immernoch gefüttert

Hier sind sie schon fast so groß wie ihre Eltern, ihre Färbung haben sie aber immernoch

Irgenwann werden sie dann gleich aussehen...

Noch viel häufiger als die Haubentaucher sind Blässhühner. Ich kann mich nicht erinnern, dass es letztes Jahr auch so viel Nachwuchs wie dieses, bis jetzt in den Herbst hört man überall das fipen der Jungen. Aber auch hier konnte man schön beobachten wie die Jungen aufwachsen.

Lustig schauen sie ja aus die Jungen, die Färbung verschwindet allerdings relativ schnell

Auch sie müssen natürlich gefüttert werden

Hier zeige ich jetzt in loser Folge meine schönsten Bilder und spannensten Begegnungen aus diesem Jahr am Goldbergsee.

Vogel des Jahres 2016: Der Stieglitz

Eine Besonderheirt sind die wenigen Braunkehlchen-Brutpaare

Die bunten Eisvögel konnte ich bis in den Spätsommer nie beobachten, dann aber dafür umso häufiger

Das Bild ist vielleicht technisch nicht hervorragend, aber die Szene dafür besonders beeindruckend

Eine Wasserralle

Der Verbreitungsschwerpunkt der Bekassine in Oberfranken liegt am Goldbergsee

Spannende Begegnung am frühen Morgen: Das Reh zeigt sehr wenig scheu, ich war warscheilich überraschter von der Begegnung als das Tier

Wenn auch in großer Entfernung, ich war froh, dass ich diesen Fischadler während des Vogelzuges beobachten konnte

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